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Aufzeichnungen der Chronik „Alfred Hoffmann“ (1992)3)


In früheren Jahrhunderten bargen die niedrigen Häuser viel Gefahrenquellen in sich, aus denen leicht ein Feuer entstehen konnte. Die Geschichte der Dörfer und Städte bezeugt immer wieder viele kleinere und auch große Feuersbrünste. Daher forderte die Obrigkeit schon vor Jahrhunderten in jedem Hause das Vorhandensein von „Brandgerätschaften“. Wenn auch bei Ausbruch eines Feuers eine Notgemeinschaft der Nachbarschaft und darüber hinaus der ganzen Bevölkerung eines Ortes entstand, so reichte die freiwillige Beteiligung an den Rettungsarbeiten nicht aus Es fehlten erfahrene Praktiker bei der Feuerbekämpfung und vor allem eine fachkundige Einsatz- und Befehlsstelle.

Lehrer Wulf erwähnt in seinem Dorfbuch kurz den Gastwirt Hans Jöhnk um 1900 als Brandmeister und seinen Nachfolger August Fischer, ebenfalls das Spritzenhaus, das 1954 dem Straßenbau zum Opfer fiel.

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