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Chronik der Feuerwehr

Aufzeichungen der Chronik „Claus Ehlers“1)

Nach den Amtsrechnungen des Amtes Rendsburg von 1594 / Blatt 109 brannte es im Dorf. Dazu heißt es in einer für uns etwas ungewöhnlich klingenden Sprache:

„ Die Abgebrannten zu Borchstede erhalten zum Aufbau ihrer Häuser 94 Bäume.
Die Königliche Matt (Majestät) haben den Borchstedtern vermuge ihren Matt (majestätischen) schriftlichen Befehligh wegen des vorzeitigen Brandes unde Schadens, so erlitten gnediglich nachgegeben und vorehret zwei Jahr Hur (Pacht) ist eine Last Roggen (32 Tonnen)“

Am Himmelfahrtstage, nachmittags um 1 Uhr brannte das Abnahmehaus von J. Siey, in dem zwei Arbeiterfamilien wohnten ab. Ein Pferd und eine Ziege kamen in dem Flammen um.

1885 brannte die Stuck´sche Bäckerei ab. Der Betrieb wurde 1890 eingestellt.

Abgebrannt ist eine Wohnkate , die an der Stelle stand an der das Böge´sche Haus steht (Bretsch).

Anfang der 80iger Jahre (1880) brannte die „Wanzenkate“ ab. An der Stelle steht das Wohnhaus von Hans Stuck (Dorfstraße 13).

Das Pahl´sche Anwesen brannte 1888 durch Blitzschlag ab. Es stand neben dem Ehler´schen Gehöft. Es regnete an dem Tag so stark, daß die Feuerwehr das Löschwasser von der Straße nehmen konnte.

1886 brannte auf der Mohr´schen Bauernstelle eine Kate ab, die im jetzigen Vorgarten stand.

Das alte Bromm´sche Haus (vormals Schlachter Detlev Thiedemann) brannte 1908 ab. An dieser Stelle errichtete Fischerei-Pächter Thomas Petersen einen Neubau (Café  Stabler) an der Rendsburger Straße.

Am 31.Mai 1890 brannte das Anwesen von Heinr. Struck, Borgstedtfelde, völlig nieder.

Das Thöm'sche Anwesen, Buschkate, brannte am 31. Dezember 1932 ab.

Peter Greves Gehöft brannte am 07. April 1936 ab.

Am 22. Juni 1877 brannte durch Blitzschlag das Abnahmehaus von Böhrensen in Schulendamm nieder. Der Borgstedter Feuerwehr wurde für deren rasches Erscheinen und tatkräftiges Eingreifen eine besondere Anerkennung des Landes-Direktorates der Provinz Schleswig-Holstein ausgesprochen.

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