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Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Abschnitt, "Borgstedt, das Mehrgenerationendorf" wird das Team die Elemente aufzeigen, die in ihrer Summe das Mehrgenerationendorf beschreiben.

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"Einen Garten zu pflanzen bedeutet an Morgen zu denken" (Audrey Hepburn)….mit dieser Weisheit beginnt die Einladung des Bürgermeisters Neidlinger zur Einweihung des Mehrgenerationengartens. Nach vier Monaten der Gestaltung soll die Idee, die Planungsarbeit und das Pflanzen von Blumen und Sträuchern gewürdigt werden.

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Landeszeitung vom 17. Sept. 2019, von Horst Becker


Grüne Oase für alle Generationen

Borgstedt weihte „Mehrgenerationengarten“ ein


Borgstedt  Etwas für den Naturschutz tun und gleichzeitig eine Begegnungsstätte für Jung und Alt schaffen – das ist das Ziel des Projekts „Mehrgenerationengarten" der Gemeinde Borgstedt.
Eine zuvor landwirtschaftlich genutzte 3,11 Hektar große Fläche westlich des Cura Seniorenzentrums und nördlich der Straße Rossdahlredder wurde so aufgearbeitet, dass Pflanzen, Vögel, Insekten und Wildbienen einen geeigneten Lebensraum finden. Zudem wurden Begegnungs- und Ruheplätze für die Einwohner geschaffen.
Bürgermeister Gero Neidlinger und der Projektleiter Wilfried Roggenbuck weihten den Mehrgenerationsgarten vor Zahlreichen Gästen offiziell ein. Neidlinger sprach von einer weiteren grünen Lunge in Borgstedt“. Er blickte auf die Anfänge im April 2014 zurück, als im Rahmen des Projekts „Daseinsvorsorge“ Ideen von Jugendlichen gesammelt wurden. Die damals 10 Jahre alte Hannah Brendler wünschte sich „einen kleinen Park, in dem wir Kinder selbst Blumen und Bäume pflanzen können“ vielleicht hinter dem Cura, dann könnten auch ältere Menschen dorthin spazieren gehen“.
In einem Gehege wollen die Landwirte Hans und Sören Naeve aus Borgstedtfelde Schafe weiden lassen.
Neidlinger:  “Besonders zur Lämmerzeit wird das ein großer Anziehungspunkt für die Kinder sein“. Für eine Bienenkorbstellfläche besteht eine Kooperation. Ein Imker will sein Bienenvolk ansiedeln.
Es soll Wert darauf gelegt werden, durch unterschiedliche Pflanzgestaltungen, Saatmischungen und heimische Obstbäume eine Fülle von Lebensräumen für Vögel und Insekten zu schaffen. Die Brücke Rendsburg – Eckernförde stellt Obstbäume zur Verfügung, die bald gepflanzt werden sollen. Dafür werden Patenschaften angeboten.
Die gesamte Fläche wird durch Wege erschlossen. So entsteht auch ein Schulweg für Kinder, die westlich des „Mehrgenerationengartens“ wohnen und dann nicht mehr entlang der viel befahrenen Rendsburger Straße gehen müssen.
Im östlichen Teil ist ein Bolzplatz mit mobilen Toren. Er kann auch als Landeplatz für den Rettungshubschrauber genutzt werden, wenn dieser zu einem Einsatz in das Seniorenzentrum gerufen wird. Während der Eröffnungsfeier landete „Christoph 42“und war bald dicht umringt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht des „Märchengarten“. Vier abgetrennte Bereiche sind jeweils einer Geschichte der Gebrüder Grimm gewidmet. Auf jedem Abschnitt wird ein kleiner Kasten aufgestellt, in dem das jeweilige Märchen zum Vor- und Durchlesen zu finden ist. In Planung ist ein Gewächshaus, in dem die Jungen und Mädchen des Kindergartens „Pusteblume“ und die Grundschüler gärtnern und ernten können. Die Kosten für das Großprojekt betragen 245 000 Euro. Über die Aktiv- Region Eider – und Kanalregion Rendsburg fließen EU- Fördermittel in Höhe von 123 000 Euro.

 
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