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Das „Haus der Feuerwehr“

Schon in seiner Ansprache anlässlich der Feierstunde am 22. Juni 1978 erwähnte Bürgermeister Lüneburg, daß das neue Fahrzeug nicht mehr lange im alten Maschinenschuppen beim jetzigen Gerätehaus  stehen würde; denn eine Entscheidung der Gemeindevertretung über den Bau eines neuen Gerätehauses bzw. eines Umbaus des jetzigen Gerätehauses stehe an. Zwar hatte die Wehr 1965 im alten Gerätehaus mit eigenen Mitteln einen Unterrichtsraum ausgebaut; doch das war nur ein Notbehelf. Die Gemeindevertretung sprach sich schließlich für einen Neubau am Tränkeweg aus, nachdem sie seit 1975 in mehreren Sitzungen nach Rücksprache mit dem Wehrführer eingehend Standort und Finanzierung beraten hatte. 1980 nahm der Bau des neuen Gerätehauses konkrete Formen an. Die mit dem Neubau beauftragten Architekten Krambeck und Hansen aus Rendsburg reichten die Baupläne im Januar 1981 beim Kreisbauamt Rendsburg ein. Durch die kurzfristige Bereitstellung der Kredite durch Land, Kreis und Gemeinde konnte man  den Bau bereits im Juli 1981 in Angriff nehmen. Am 15 Januar 1982 konnte man dann das „Haus der Feuerwehr“ feierlich einweihen.

Es war auf dem Grundstück der alten abgebrochenen, aus dem Jahre 1948 stammenden Feuerwehrgarage errichtet worden. Das für den Bau zusätzlich erforderliche Gelände hatte Hans-Claus Ehlers der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Das von den Architekten nach neuesten Gesichtspunkten entworfene Gebäude in konventioneller Bauweise hat einen Rauminhalt von 1.350 m³ und kostete rund 480.000,- DM. Es besteht aus einer großen Halle für zwei Fahrzeuge, einem 50 m² großem Schulungsraum, einem größerem Gemeindegeräteraum, einer Teeküche und Toiletten. Vor den angetretenen aktiven Feuerwehrmännern überreichte  Architekt Wolfgang Krambeck den traditionellen Schlüssel an Bürgermeister Bernhard Lüneburg, der diesen an Wehrführer Ernst Homeister weitergab. In den neuen Räumen konnte der Bürgermeister zahlreiche Ehrengäste begrüßen und dem Architekten, den, an dem Bau beteiligten Helfern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit danken.

Nach den Grußworten der Gäste zeichnete Kreisbrandmeister Björn Böttger den Wehrführer Ernst Homeister für seine besonderen Verdienste mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber aus. Homeister  war 38 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Borgstedt, davon 24 Jahre Gemeindewehrführer. Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte die Feuerwehrkapelle Groß Wittensee.

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